Stracke Kochrezepte
Rezept vom: 05.11.2012
Weihnachtliche Zimttorte
Bereits um 3000 v. Chr. wurde Zimt in China zu Aromatisierungszwecken genutzt und zählt somit zu den ältesten Gewürzen überhaupt. Heute findet Zimt weltweit Verwendung, insbesondere zur Würzung von Süßspeisen und Getränken, aber auch Fleischgerichten. Unsere Zimttorte ist auch für Nickelallergiker eine schmackhafte Leckerei.
Weihnachtliche Zimttorte

Zutaten:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 MSP Backpulver
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 Pck. Vanillin-Zucker
  • 150 g Joghurt
  • 150 g kalte  Margarine

Für die Streusel:

  • 150 g Mehl
  • 75 g Rohrzucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 1 gehäufte MSP gemahlener Zimt oder Lebkuchengewürz
  • 100 g kalte Margarine

Für die Füllung:

  • 500 ml Sahne, wahlweise 300 g Joghurt
  • 25 g Rohrzucker
  • 2 Pck. Sahnesteif
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 400 g Pflaumenmus
  • Puder- oder Zimtzucker zum Verzieren

 

Zubereitung:

  • Mehl mit Backpulver und Speisestärke mischen und auf die Arbeitsplatte sieben. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Dann Joghurt, Vanillin-Zucker und die in grobe Würfel geschnittene Margarine hineingeben. Alles mit Mehl bedecken und von der Mitte aus die Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Eventuell noch etwas Mehl zugeben, wenn der Teig zu weich ist.
  • Den Teig in vier gleich große Stücke teilen. Jeweils ein Stück auf dem Boden einer Springform dünn ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Der Teig sollte am Rand aber nicht zu dünn sein.
  • Für die Streusel Mehl in eine Schüssel sieben, anschließend Zucker und Zimt untermischen. Margarinestücke dazugeben und mit der Hand zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel nun gleichmäßig auf den Teigböden verteilen.
  • Die Teigböden bei ca. 200 °C Umluft etwa 15 Minuten backen. Nach dem Backen direkt vom Backblech lösen, auf ein Gitter geben und etwas abkühlen lassen. 1 Boden in 12 gleich große Stücke teilen.
  • Sahne mit Zucker und Sahnesteif mischen und steif schlagen.
  • 3 Böden mit Pflaumenmus ausstreichen, ¾ der Schlagsahne darauf verteilen und die Böden aufeinander setzen. Die vorgeschnittenen Tortenstücke darauf geben. Den Kuchen nun mit Puder- oder Zimtzucker verzieren und den Rest der Sahne mit einer Tülle in Klecksen auf den Kuchenstücken verteilen. Anstatt der Sahne können auch Kokosflocken verwendet werden („Schneegestöber“).
  • Anschließend sollte der Kuchen einige Stunden durchziehen.

Tipp: Die Torte ist mit etwas Aufwand, aber dennoch leicht herzustellen und gibt der Festtags- oder Weihnachtstafel eine besondere Note. Die Böden können natürlich auch nacheinander gebacken werden, wenn nicht genügend Springformen bzw. kein Herd mit Umluft zur Verfügung steht. Sollte ein Boden bröckeln, verzichten Sie einfach auf die oberste Schicht oder verteilen die zerbröselten Bruchstücke. Wenn Sahne nicht vertragen wird, steht alternativ Joghurt (Schaf, Ziege etc.) zur Verfügung oder statt Kuhmilchsahne auch Reissahne. Diese nach Packungsbeilage zubereiten und Gelatine oder Agar Agar beifügen (gilt auch für den  Joghurt), um der Masse genügend Halt zu verleihen. Statt Vanillin-Zucker kann natürlich auch eine Vanilleschote ausgeschabt und das Mark mit Zucker vermengt werden. Zimt kann problemlos durch Lebkuchengewürz ausgetauscht werden.

 

Hinweise für Nickelallergiker:

Pflaumen (Pflaumenmus) sind mit 13 µg pro 100 g Nickel noch gut verträglich. Pflaumen aus der Dose oder Glas müssen jedoch mit 36 µg Nickel gewertet werden, deshalb sollten bei der Musherstellung bzw. als Belag stets frische Pflaumen bevorzugt werden. Der Kuchen kann alternativ auch mit Beerengelee und / oder Bananenscheiben (10 µg) belegt werden – statt Zimt einfach etwas Fruchtsaft oder einen Spritzer Limette in den Grundteig.