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Wieder mehr Nickel in Modeschmuck
Datum: 20.01.2016 | Kategorie: Verbraucherschutz
Von: T.K.
Modeschmuck ist nach wie vor häufigster Auslöser der Nickelallergie. Hatte die Einführung verbindlicher EU-Grenzwerte vorerst einen Rückgang des Nickelanteils in Modeschmuck bewirkt, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz nun vor einem deutlichen Wiederanstieg.
Etwa jeder sechste Stecker von Ohrringen und Piercingschmuck enthält mehr Nickel als erlaubt, so das alarmierende Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Konkret überschritten 17,4 Prozent der 556 geprüften Proben die zulässigen Grenzwerte – damit ist der Anteil in den vergangenen Jahren wieder deutlich gestiegen. Zum Vergleich: 2008 waren es noch 14 Prozent. Dr. Helmut Tschiersky, Präsident des BVL, bezeichnete den jüngsten Anstieg als inakzeptabel. „Es ist an der Zeit, dass sowohl die Hersteller als auch die Importeure dafür sorgen, dass die Grenzwerte eingehalten werden.“, so Tschiersky. Erfreulichere Ergebnisse konnten dagegen bei den übrigen Schmuckteilen und Verschlüssen (z. B. von Armbändern) verzeichnet werden. Hier halbierte sich der Anteil der Grenzwertüberschreitungen von 10 auf nun lediglich 4,9 Prozent. Dennoch sollten Nickelallergiker Modeschmuck nach Möglichkeit meiden. Prof. Torsten Zuberbier, Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF), empfiehlt Schmuck aus Feingold oder Platin – beide Materialien verursachen praktisch keine Beschwerden. Quelle:
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